Salbe-Lärchenpech
Was ist das genau?
Lärchenpech ist das Harz der Lärche. In der alpenländischen Volksheilkunde wird es seit Jahrhunderten verwendet - quasi die traditionelle Version einer Zugsalbe.
Hergestellt wird die Salbe meist sehr einfach: Das gereinigte Pech wird in Olivenöl aufgelöst und mit Bienenwachs und Sheabutter fest gemacht. Deshalb auch die schöne gelbe Farbe im Glas.
Wofür wird sie traditionell genutzt:
Als Zugsalbe: soll bei Splittern, kleinen Eiterherden oder unreinen Stellen helfen, dass sich etwas "herauszieht"
Für die Haut: bei rissiger, sehr trockener Haut, kleinen Schürfwunden, Druckstellen, Insektenstichen
Für Gelenke und Muskeln: in der Bergregion reibt man sie gerne bei Muskelkater oder verspannten Stellen ein - das Pech riecht harzig-waldig und wärmt leicht
Das ist natürlich kein zugelassenes Arzneimittel, sondern ein traditionelles Hausmittel. Die Wirkung kommt aus der Kombination: Lärchenpech wirkt leicht antiseptisch und durchblutungsfördernd, Olivenöl und Sheabutter pflegen und Bienenwachs macht die Schutzschicht.





