Echter Salzburger Qualitätshonig - Honigtau/Mischwald
Mischwaldhonig ist die häufigste Form von Honigtauhonig in Österreich. Und er hat mit Blüten fast nichts zu tun.
1. Was ist Honigtau?
Blütenhonig entsteht aus Nektar. Honigtauhonig entsteht aus Honigtau.
Das ist die süße Ausscheidung von Pflanzensaft saugenden Insekten, vor allem:
Läuse an Fichte, Tanne, Lärche, Kiefer
Schild- und Rindenläuse an Eiche, Ahorn, Linde
Zikaden
Die Bienen sammeln diese kleinen, glänzenden Tröpfchen von Nadeln und Blättern, nehmen sie in den Honigmagen und verarbeiten sie im Stock genau wie Nektar zu Honig.
Man erkennt ein gutes Honigtaujahr im Wald daran, dass es unter den Bäumen klebrig ist und die Bienen stark auf die Bäume fliegen, obwohl nichts blüht.
2. Was ist dann Mischwaldhonig?
Waldhonig ist der Oberbegriff für alle Honigtauhonige aus dem Wald.
Mischwaldhonig heißt er, wenn die Herkunft gemischt ist:
Mischung aus verschiedenen Baumarten: z.B. Fichte + Tanne + Laubbäume
Oft auch Mischung aus Honigtau + einem kleinen Anteil Blütenhonig aus Waldblüten wie Himbeere, Brombeere, Linde, Weidenröschen
Das ist bei uns in Salzburg der Normalfall. Reiner Tannenhonig oder reiner Fichtenhonig ist selten und braucht große, reine Bestände und idealen Läusebefall. Mischwaldhonig ist die realistische Waldtracht.
Deshalb darf er laut Honigverordnung auch so deklariert werden, wenn er überwiegend aus Honigtau besteht.



